Mitgliedschaften

Die Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. versteht sich als übergreifende betriebswirtschaftliche Vereinigung in Deutschland. Ihr Ziel ist es, den Dialog zwischen betriebswirtschaftlicher Forschung, Lehre und Praxis zu fördern.

Markus Bazan ist als Vertreter der Praktiker seit dem 20.11.2008 Leiter des Arbeitskreises „Ökonomie im Gesundheitswesen“ durch Wahl der Arbeitskreismitglieder. Er trat die Nachfolge von Rainer Wuttke an. Dieses Amt übt er qua Satzung gemeinsam mit Prof. Dr. Ludwig Kuntz (Universität zu Köln, Seminar für ABWL und Management im Gesundheitswesen) als wissenschaftlichen Leiter aus.

Die Mitglieder des Arbeitskreises sind sowohl Mitglieder der Schmalenbach-Gesellschaft als auch des Arbeitskreises. Im Arbeitskreis werden Themen aus dem gesamten Gesundheitswesen mit dem Fokus auf einen interdisziplinären Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis bearbeitet. Die letzte Themenperiode ist seit 2012 vorbei und hat zur Publikation „Management im Gesundheitswesen“ bei Springer Gabler (2012), 526 Seiten, geführt.

Für die Periode 2013 bis 2015 steht das spätestens seit der Finanzmarktkrise hochaktuelle Thema Market Design als Ansatz zur Untersuchung regulierter Märkte im Mittelpunkt. In der laufenden Themenperiode konnte zum Thema Medizinische Versorgungszentren veröffentlicht werden: Detlef Klimpe/Ludwig Kuntz/Desdemona Möller/Michael Wittland: Supply Chain Management für Dienstleistungsunternehmen – Sind Medizinische Versorgungszentren als Mittel der (Downstream) Supply Chain Integration ein Erfolgsmodell für deutsche Krankenhäuser? In: ZfbF, 68. Jg. 2016, S. 111–134.

Aktuell ist in der Ausgabe Dezember Januar 2016/2017 der Gesundheitswirtschaft - Das Entscheidermagazin ein Beitrag zur Gesundheitsdebatte erschienen. Mit dem Titel "Es geht auch einfacher" haben Prof. Dr. Ludwig Kuntz und Dipl.-Ökonom Markus Bazan stellvertretend aus der Arbeit für den Arbeitskreis der Schmalenbachgesellschaft fünf Hürden identifiziert, deren Beseitigung langfristig die Gesundheitsausgaben senken würden.

Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e. V. ist der Wirtschafts- und Berufsverband der Unternehmensberatungen (Strategieberatung, Organisationsberatung, IT-Beratung, HR-Beratung und Personalberatung). Er ist der größte Unternehmensberater-Verband in Europa mit 500 Mitgliedern und ca. 13.000 Unternehmensberatern.

Ein Beratungsunternehmen muss folgende Mindestqualifikationen der Inhaber und/oder Geschäftsführer für eine Mitgliedschaft aufweisen: 

  • Fünf Jahre Berufserfahrung als Unternehmensberater 
  • Davon drei Jahre Selbständigkeit oder Führungserfahrung
  • Drei exzellente Kundenreferenzen 
  • Zwei strukturierte Fachinterviews mit BDU-Unternehmensberatern 
  • Weitere Angaben zu beruflichen Erfolgen und zur persönlichen Zuverlässigkeit


Seit dem 25.September 2002 ist BAZAN Berater im Gesundheitswesen Mitglied im BDU und richtet sich in der Berufsausübung nach seinen Berufsgrundsätzen. Durch die Berufsgrundsätze sollen Qualitätsmaßstäbe durchgesetzt werden und so der Leistungsstandard der Branche erhöht werden.

Zum 1. Dezember 2010 sind die neuen Berufsgrundsätze für Unternehmens- und Personalberater im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) in Kraft getreten. Die bereits seit 1954 existierenden Richtlinien zur Berufsausübung wurden noch klarer formuliert und inhaltlich erweitert. Damit greift der Verband eine Forderung der EU-Dienstleistungsrichtlinie an die Verbände in Europa auf, sich Verhaltenskodizes zu geben oder weiterzuentwickeln.

Die neuen Berufsgrundsätze gelten ausschließlich für die Mitglieder des BDU. Eine irreführende Verwendung durch Nicht-Mitglieder, etwa durch Formulierungen wie "wir arbeiten nach den BDU-Berufsgrundsätzen" oder ähnliches, stellt einen Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb dar und wird vom Verband untersagt.

Außerdem ist BAZAN Mitglied des Fachverbandes „Öffentlicher Sektor“. Der Fachverband trifft sich ca. viermal im Jahr, arbeitet an Fokusthemen und vertieft das Fachwissen durch Vorträge externer Experten. Regelmäßig schreibt Markus Bazan für die Rubrik „Nachgefragt“ in der Fachzeitschrift „Innovative Verwaltung“ zu Themen aus dem Gesundheitswesen vom Standpunkt eines Unternehmensberaters aus:

11/2011: Welche Symptome begleiten Fusionen kommunaler Krankenhäuser? Link

12/2013: Kann man kommunale Krankenhäuser sanft sanieren? Link

Der Deutsche Verein für Krankenhaus-Controlling e.V. versteht sich als ein Forum, auf dem alle Fragen der Unternehmenssteuerung des Controlling, des Qualitätsmanagements sowie des Facility-Management aus Sicht des Controlling behandelt und weiterentwickelt werden. Zu diesem Zweck arbeitet der DVKC e.V. sehr eng mit den wichtigsten Verbänden und Vereinen im Gesundheitswesen zusammen. Es bestehen außerdem gute Kontakte zu Controllern aus anderen Wirtschaftszweigen, zu Forschungs- und Beratungsgesellschaften sowie zu Unternehmensberatern.

Der Deutsche Verein für Krankenhaus-Controlling e.V. ist Träger der jährlich stattfindenden Deutschen Krankenhaus-Controller-Tage. Der DVKC e.V. besitzt einen Wissenschaftlichen Beirat, dem namhafte Wissenschaftler, Krankenhauspraktiker und Unternehmensberater angehören.